Ein Spiel zum Verlieren- Liebe

Die Liebe ist ein Spiel, das man nur verlieren kann.

Das habe ich in den letzten Tagen immer deutlicher gespürt, leider zu gut.

Ich habe so vieles verloren, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis alles fort ist.

Mein bester Kumpel, der immer für mich da war, dem ich alles anvertraut habe, hat sich in mich verliebt. Aber ich mich nicht in ihn. Also haben wir keinen Kontakt mehr. Wir sind uns schon nach wenigen Tagen fremd geworden, und das Vertrauen ist verloren. Doch niemand ist Schuld. Er gibt sich selbst die Schuld, und ich mir.

Ich habe mich in einen Jungen verliebt, aber alles deutet daraufhin, dass er mich nicht liebt. Er zeigt kein Interesse, am Anfang ein wenig, aber jetzt ist da nichts mehr, nachdem wir ein paar Mal gechattet haben. Manchmal würde ich gerne zu ihm gehen, sagen "Hey, hier bin ich. Und ich mag dich. Ich will dich gerne kennenlernen". Aber das ist verdammt schwer, wenn man doch nur von ihm ignoriert wird. ich habe Angst, mir zu viele Hoffnungen zu machen, wenn er mich anschaut, in der Schule...

Wenn es so weitergeht, schaff ich es bald gar nicht mehr. Ich lache noch, lächle, doch ich habe es schon lange nicht mehr so gemeint und auch tatsächlich gefühlt, dass ich glücklich bin, dass ich lebe.

In den letzten Tagen habe ich mich verloren, die Freude am Leben, den Mut, mein Leben zu leben, und nicht an mir vorbeiziehen zu lassen.

Wenn das so weiter geht, verliere ich auch noch meine beste Freundin. Ich weiß nicht, wie lange sie das noch aushält. Sie bedeutet mit alles, Liebe auf Freundschaftlicher Ebene. Ich will nicht auch noch sie verlieren.

Doch ich finde mich nicht mehr. Ich habe das Spiel mit der Liebe gespielt, und so viel verloren. Es hätte gar nicht anders kommen können. WIE KONNTE ICH MICH NUR AUF GEFÜHLE EINLASSEN?

1 Kommentar 15.11.10 21:15, kommentieren

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Gedanken am leeren Tag

Ich finde, heute ist einer dieser komischen Tage, an denen man zu nichts Lust hat, weil einfach nichts so ist, wie es sein sollte.

Vielleicht liegt es daran, dass ich etwas krank bin. Aber mittlerweile glaube ich, dass mich dieses Leben voller Sorgen und Probleme krank macht. Das ist doch so, wenn man nicht weiß, was man tun soll, und totale Angst und vielleicht sogar schon Panik vor etwas hat, stellt sich der Körper darauf ein und streikt.

Es ist die Liebe, der Grund für all die Sorgen. Liebe bedeutet für jeden etwas anderes... für mich nichts Gutes.

Einerseits wünsche ich mir dieser Tag würde anhalten und nie enden, ich könnte tun, was ich wollte, hätte keinen Stress. Ich habe Angst vor dem, was nächste Woche alles passieren kann. Besonders, enn ich DICH sehe, und du mich mal wieder nicht wahrnimmst. Du ignorierst mich, und trotzdem könnte man deine Worte, deine Blicke so deuten, dass du mich magst...

Andererseits wünsche ich mir, dass die Woche ganz schnell wieder anfängt. Dass der Alltag wieder einkehrt, und ich so viele Hausaufgaben machen muss, dass ich keine Zeit habe, um nachzudenken, wie ich mit all dem umgehen soll, was in den letzten Tagen vorgefallen ist...Ich will nur, dass du mich beachtest, mich kennenlernst, mich magst. Und das alles wieder so wird wie früher, damit ich meinen besten Freund sehen kann, an ihn denken kann, ohne mich schlecht zu fühlen und mir unendlich viele Vorwürfe zu machen.

Ich weiß nicht, wie es mir geht, also frag nich.

14.11.10 16:24, kommentieren

Wie erklärt man, was man selber nicht versteht?

Wenn auf einmal so viel verschiedenes zusammenkommt... Gedanken, Gefühle. Und man kann sich nicht sortieren...Man weiß nicht, woher das kommt, wozu das gehört, wie man das Neue deuten soll, und vor allem: wie man da wieder rauskommt.

Denn das Schlimmste ist, man fühlt sich total allein. Weil man sich nicht traut zu fragen "Bitte hilf mir!". Und wenn man sich dann doch überwunden hat, kommt dir Frage "Wobei?". Erst dachte man, alles könnte gut werden. Doch dann weiß man auf einmal gar nichts mehr. Man fragt sich "Was sag ich jetzt?" Man weiß nicht, wobei. Man braucht die Hilfe, die man nicht kriegen kann. Niemand kann verstehen, wovon er nichts weiß.

Man will allein sein, aber auf jeden Fall unter Leuten. Man ist allein, egal wer da ist. Weil niemand das kennt, das versteht, was in diesem Kopf vorgeht. Obwohl immer irgendwelche Leute da sind, sind die Probleme nicht gelöst. Woher kommt die Angst? Die Leere? Die Enttäuschung? Die... ich weißes nicht. Der einzige Ausweg ist keine Lösung, doch wie und wann lösen sich Probleme, die nicht zu lösen sind?

2 Kommentare 11.11.10 20:48, kommentieren